Über mich

Ich bin Elke, Jahrgang 1979, geboren in Berlin und seit 2010 auf Teneriffa zu Hause. Ich bin alleinerziehende Mutter einer Tochter.

Ich bin ein Mensch, der gerne hinter die Dinge schaut, Fragen stellt und verstehen möchte, warum wir denken, fühlen und handeln, wie wir es tun.

Mein eigener Weg hat mich dabei genauso geprägt wie die Menschen und Erfahrungen, die mich über viele Jahre begleitet haben.

Wo ich herkomme

Ich weiß, wie es sich anfühlt, viel zu verstehen und trotzdem immer wieder in denselben Gedanken, Gefühlen und Mustern festzustecken.

In meiner Kindheit hätte ich mir oft gewünscht, mehr gesehen und gehört zu werden und mehr Sicherheit zu spüren. Ich verurteile meine Eltern dafür nicht. Sie konnten nur das weitergeben, was sie selbst gelernt und erfahren hatten.

Als Kind konnte ich das natürlich nicht verstehen.

Ich habe früh gelernt, vieles mit mir selbst auszumachen, stark zu sein und mich alleine durchzuboxen. Gleichzeitig habe ich meinen Gedanken geglaubt. Ich habe mir ausgemalt, was schiefgehen könnte, was andere über mich denken und warum ich vielleicht nicht gut genug bin.

Damals wusste ich noch nicht, wie sehr diese inneren Überzeugungen mein Leben beeinflussen würden.

 

Der Punkt, an dem ich angefangen habe hinzuschauen

Mein Leben hatte einige Wendepunkte.

Mit achtzehn verlor ich meinen Vater. Einige Jahre später zerbrach eine Beziehung, in der ich über lange Zeit belogen worden war. Danach kam ein Moment, in dem ich selbst nicht mehr wusste, wie es weitergehen sollte.

Dieser Moment wurde für mich irgendwann zu einer entscheidenden Frage:

Warum denke, fühle und reagiere ich eigentlich so, wie ich es tue?

Seit 2005 beschäftige ich mich intensiv mit persönlicher Entwicklung. Ich habe Bücher gelesen, Seminare besucht, mit Coaches gearbeitet und angefangen, mich selbst immer besser zu verstehen.

Doch ich habe dabei auch etwas Entscheidendes erkannt:

Etwas zu verstehen bedeutet noch lange nicht, es auch verändern zu können.

 

Als mein Leben mir meine eigenen Themen zeigte

2013 wurde meine Tochter geboren. Eine Zeit, die wunderschön sein sollte und mich gleichzeitig an meine Grenzen brachte.

2016 erlitt meine Mutter einen Schlaganfall. Wieder wurde vieles anders.

Im selben Jahr begann ich erstmals über einen längeren Zeitraum intensiv mit einem Coach zu arbeiten.

Nicht nur ein einzelnes Gespräch. Kein Wochenende voller Erkenntnisse, nach dem der Alltag einfach weitergeht.

Sondern echte Begleitung über Monate.

In dieser Zeit begann ich, mich intensiv mit meiner eigenen Kindheit und den Prägungen auseinanderzusetzen, die ich bis dahin unbewusst mit mir getragen hatte.

Plötzlich ergaben viele meiner Reaktionen, Ängste, Gedanken und Verhaltensweisen einen Sinn.

Nicht, weil mit mir etwas nicht stimmte.

Sondern weil vieles irgendwann einmal entstanden war.

Diese Erkenntnis hat meine Sicht auf mich selbst grundlegend verändert.

 

Über zwanzig Jahre zwischen Menschen

Ursprünglich habe ich Friseurin gelernt und über zwanzig Jahre mit Menschen gearbeitet.

Und wer lange genug auf einem Friseurstuhl sitzt, weiß: Irgendwann geht es nicht mehr nur um Haare.

Menschen haben mir ihre Geschichten erzählt. Von Beziehungen, Ängsten, Trennungen, Kindern, Neuanfängen und Momenten, in denen sie selbst nicht mehr weiterwussten.

Ich habe zugehört, Fragen gestellt, Tränen gesehen und manche Menschen über viele Jahre durch unterschiedliche Lebensphasen begleitet.

Rückblickend habe ich dort schon vieles von dem getan, was meine Arbeit heute ausmacht:

Menschen wirklich zuzuhören und nicht nur das zu sehen, was sie nach außen zeigen.

Irgendwann wusste ich, dass ich diesen Weg professionell weitergehen möchte.

 

Was ich heute anders sehe

Ich habe verstanden, dass nicht jeder Gedanke, der in meinem Kopf entsteht, die Wahrheit ist.

Ich bin nicht meine Gedanken. Ich bin der Raum, in dem sie entstehen. Und ich kann lernen zu entscheiden, welchem Gedanken ich weiterhin glauben möchte.

Ich habe verstanden, dass viele unserer heutigen Reaktionen eine Geschichte haben.

Dass wir uns anpassen, kontrollieren, funktionieren, grübeln oder immer wieder an uns zweifeln können, ohne bewusst zu wissen, warum.

Und dass Veränderung für mich nicht bedeutet, gegen diese Seiten in uns zu kämpfen.

Sondern sie zuerst zu verstehen.

 

Wofür ich heute stehe

Genau dort setzt meine Arbeit an.

Wir schauen nicht nur darauf, was dich heute beschäftigt, sondern auch darauf, was dahinter liegen kann.

Auf Gedanken, Gefühle, Überzeugungen und alte Muster, die häufig unbewusst ablaufen und trotzdem beeinflussen, wie du fühlst, reagierst und entscheidest.

Denn erst wenn dir bewusst wird, was in dir wirkt, kannst du beginnen, anders damit umzugehen.

Dabei geht es nicht darum, Schuldige in deiner Vergangenheit zu suchen.

Und es geht auch nicht darum, dich zu einem anderen Menschen zu machen.

Es geht darum, dich selbst besser zu verstehen und herauszufinden, was du heute noch brauchst und was du vielleicht nicht länger mit dir tragen möchtest.

Ich gebe dir dafür einen geschützten Raum.

Ohne Druck. Ohne Bewertung. In deinem Tempo.

Denn genau diese Art von Begleitung hätte ich mir selbst früher gewünscht.

 

Mein Weg und meine Ausbildungen

• Ausgebildete Coach für die Arbeit mit dem inneren Kind
• In Ausbildung zum VAK Coach, anschließend Impuls Coach
• Ausbildungen in Reiki, Prana und Lichtbahnarbeit
• Seit 2005 kontinuierliche persönliche Weiterentwicklung durch Coaching, Seminare und Ausbildungen
• Autorin von „Der stille Saboteur in dir“

©BewusstMenschSein - Elke Schwerdtfeger

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